• anniehunecke

+++ Gott mit Dir, Du Land der Bayern +++

Die Medien, allen voran die Süddeutsche Zeitung, überschlugen sich mit Meldungen über unsere symbolträchtige Aktion am Schafreiter. Eine „Nacht- und Nebel Aktion“, eine Provokation, gar von Rechtsextremen war die Rede. Die Quelle war ein Wanderer, der am Gipfel freundlich und normal mit uns plauderte, um dann in Windeseile abzusteigen, um die ungeheuerliche Tat in denunziatorischer Absicht anonym an die Medien und den Alpenverein zu melden.



Was war geschehen? Bereits zum dritten Mal schlug ein Unbekannter mit der Axt ein Gipfelkreuz im bayerischen Voralpenland um. Über den oder die Täter ist wenig bekannt.

In diesen unruhigen Zeiten, in denen das alte Europa bereits mehrfach angegriffen wurde, sind Taten wie diese jedoch mehr als nur ein Symbol. Das Gipfelkreuz in den Bergen ist Teil unserer Tradition. Welcher Bergsteiger hat nach dem Erklimmen des Gipfels nicht schon ein solches ehrfürchtig berührt? Wen hat nicht schon einmal eine Sehnsucht überkommen beim Anblick eines weit oben blitzenden Kreuzes, während man der alltäglichen Fron im Büro oder auf der Baustelle nachging?

Wir fordern Respekt für unsere christlichen Werte und bayerischen Traditionen! Da wir den Gipfel nicht bis zum Errichten eines passenden Kreuzes nackt lassen wollten, packten wir kurzentschlossen selbst an.

Unter Federführung der Bad Tölzer Gefährten schleppten wir gemeinsam mit der IB Tirol im Schweiße unseres Angesichts ein selbstgefertigtes massives Gipfelkreuz auf den Schafreiter (2.102 m). Feierlich stellten wir das Symbol des christlichen Europas wieder auf.

Seitens der Wanderer schlug uns Sympathie und Anerkennung für unser Vorhaben entgegen. Der zunächst argwöhnischen Beobachtung durch die Bergbauern folgte nach getaner Tat eine Einladung zu Hochprozentigem und zur kommenden Bergmesse.

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